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| 1050 - 1300 |
Die Grafen von Orlamünde kolonisierten das Gebiet um Lichtenberg. In dieser Zeit dürfte auch Bobengrün entstanden sein. |
| 06.Juni 1410 |
Erste Urkundliche Erwähnung Bobengrüns in einer Urkunde des Grafen Oswald von Truhendingen, der zur Ausstattung der Frühmesse in der Kapelle St. Johannis zu Lichtenberg 3 verlassene Höfe in Bobengrün stiftete |
| 29.06.1414 |
Durch einen Erbteilungsvertrag der Grafen von Orlamünde, bekam die Herrschaft Lichtenberg und somit auch Bobengrün Graf Sigismund von Orlamünde übertragen. Neben Bobengrün umfasste der Herrschaftsbereich auch Nieder- und Obersteben, Carlsgrün, Langenbach, Steinbach, Heinrichsdorf, Geroldsgrün, Gerlas und Thierbach. |
| um 1427 |
Graf Sigismund von Orlamünde verkauft die Herrschaft Lichtenberg an Ritter Caspar von Waldenfels. |
| 1447 |
Durch die Belagerung Lichtenbergs werden die umliegenden Ortschaften, vermutlich auch Bobengrün, durch Truppen aus Nürnberg, Rothenburg und Windsheim geplündert. |
| um 1460 |
Hans von Waldenfels kauft den Teil Thierbach mit Steinbach, Geroldsgrün, Gerlas und Bobengrün von den Grafen Otto und Friedrich von Orlamünde. |
| 1477 |
Die Söhne Heinz und Fritz treten in die Erbschaft des verstorbenen Hans von Waldenfels ein. |
| 24.11.1489 |
Kaiser Friedrich III bestätigte den Kauf von Stadt und Schloß Lichtenberg, den Kasper von Waldenfels mit den Grafen von Orlamünde abgeschlossen hat |
| 1528 |
Hans II von Waldenfels, welcher die Herrschaft von Lichtenberg seit 1524 regierte, führte die Reformation in seiner Herrschaft ein, Bobengrün gehörte zur Pfarrei Steben |
| 1561 |
Hans von Waldenfels teilte seinen Besitz unter seinen 3 Söhnen und einem Enkel auf. Bobengrün fiel mit dem Rittergut Thierbach an Philipp von Waldenfels |
| 1565 |
Bobengrün besitzt 2 ganze und 12 halbe Höfe, und 4 kleine Anwesen. Horwagen wird erstmals erwähnt |
| 1595 |
Erlaburg wird erstmals erwähnt |
| 1622 |
Aufgrund hoher Schulden, verkaufen die von Waldenfels die Besitzungen zu Thierbach, und somit auch Bobengrün für 70.000 Gulden an die Marktgrafschaft Bayreuth |
| 1626 |
Der 3. und größte Pestausbruch hält Einzug im Land |
| 1712 |
Das Gerlaser Forsthaus wurde gebaut |
| 1741 |
Bobengrün besitzt 15 halbe und 2 Viertelshöfe, 2 Gärtnergütlein, 7 Trüpfhäuser, 4 Gütlein, 2 halbe Zinsgütlein, 1 baufälliges Häuslein und eine Mühle |
| 1750 |
Auf dem Gemeindeanger wurden die ersten Kellerhäuser errichtet |
| 1760 |
Erster Kartoffelanbau in Bobengrün |
| 1766 |
Das Handwerk zeigt seine Anfänge, so waren bereits ein Schmied, ein Zimmermeister und zwei Weber ansässig.
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| 1767 |
In Bobengrün werden 31 Häuser, darunter eine Schänke, eine Schmiede und eine Mühle genannt |
| 1778 |
Das Oberamt Lichtenberg wurde aufgehoben |
| 1782 |
In Bobengrün wird eine herrschaftliche Zehntscheune errichtet |
| 1784 |
In Bobengrün wird ein Kalkofen gebaut |
| 1791 |
Durch die Vereinigung der Fürstentümer Ansbach und Bayreuth mit Preußen kommt Bobengrün unter preußische Verwaltung |
| 1795 |
Freiherr Karl August von Hardenberg lässt in Bobengrün an allen Häusern Hausnummern anbringen, zu dieser Zeit standen 29 Häuser. |
| 1799 |
Der Schulbetrieb in Bobengrün beginnt |
| 1807 |
Durch die Niederlage des preußischen Heeres fiel das ehemalige Fürstentum Bayreuth an Frankreich. Bobengrün stand somit unter französischer Verwaltung |
| 28.02.1810 |
Napoleon tritt im Pariser Vertrag das ehemalige Fürstentum Bayreuth an Bayern ab, Bobengrün wird Bayrisch. |
| 1812 |
Das Gasthaus Weißes Ross, unter Johann Heinrich Sommermann wird erstmals erwähnt, ebenso das Gerlaser Wirtshaus. |
| 1817 |
Das Königreich Bayern wird in 8 Kreise eingeteilt, Bobengrün liegt nun im Obermainkreis, im Landsgerichtsbezirk Naila |
| 24.09.1824 |
Der 1. Gemeindevorsteher Johann Christoph Horn wird gewählt |
| 1831 |
In Bobengrün standen 36 Häuser, 1 Mühle, und eine Ziegelhütte. Das Dorf hatte damals 297 Einwohner. 1855 waren es bereits 570. Zur Gemeinde gehörten damals die Orte Bobengrün, Horwagen und Gerlas sowie die Einöde Erlaburg. |
| 1833 |
die Schule Thierbach (seit 1812) wird aufgelöst, die Kinder werden nun in Bobengrün unterrichtet |
| 1837 |
Die 8 Kreise des Königreichs Bayern werden nach Volksstämmen umbenannt. Aus dem Obermainkreis wurde somit Oberfranken |
| 1851 |
Die unorganisierte Schule Christusgrün wird mit der Bobengrüner Schule vereinigt |
| 1852 |
Die erste Flurkarte Bobengrüns entsteht |
| 1860 |
Heinrich Burger wird zum 1. Bobengrüner Bürgermeister gewählt. |
| 1861 |
Das erste Schulhaus wird auf Gemeindegrund erbaut |
| 1862 |
Die Horwagener Schule (seit 1851) wird aufgelöst, die Kinder von Horwagen und Dürrnberg werden in Bobengrün eingeschult |
| 1863 |
Das Gasthaus Frankenwald unter Johann Martin Findeiß wird erstmals erwähnt |
| 1869 |
Der 1. Bürgermeister Heinrich Burger wird gewählt |
| 1873 |
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Bobengrün |
| 1879 |
Carl Sommermann gründet ein Kolonialwarengeschäft |
| 1882 |
Erschließung des Marmorbruches Horwagen im Tagebau |
| 1886 |
In Bobengrün verdienen im Sommer 30 und im Winter 50 Personen ihr Brot mit Feinnäherei. Der Tageslohn lag damals bei 40 bis 60 Pfennig. |
| 1889 |
Gründung des Milltär- und Kriegervereins, später Soldatenkameradschaft Bobengrün |
| 1909 |
Einführung des elektrischen Lichtes in Bobengrün |
| 1911 |
Gründung des Raiffeisenverein Bobengrün/ Thierbach sowie des Turn- und Sportvereins, dem heutigen ATS |
| 1911/12 |
Das neue Schul- und Rathaus wird errichtet |
| 1920 |
Georg Sommermann gründet eine Handstickerei in Bobengrün |
| 1924 |
Gründung des CVJM - Bobengrün |
| ca. 1925 |
Erstes Telefon in Bobengrün |
| 1927 |
Gründung des Frankenwaldverein Bobengrün |
| 1932 |
Gründung des Obst -und Gartenbauverein Bobengrün und Umgebung |
| 1946 |
Erste CVJM Pfingsttagung in Bobengrün |
| 1952 |
Bau des Feuerwehrgerätehauses und Unterbringung einer Poststelle in diesem |
| 1956 |
Teerung der Durchgangsstraße |
| 1957 |
Errichtung des Kriegerdenkmals |
| 1961/62 |
Bau der evang. - luth. St. Paulus Kirche |
| 1963 |
Auflösung des Schulverbandes Bobengrün und Anschluss an den Gemeindeschulverbandes Bad Steben |
| 1970 |
Auflösung der Poststelle in Bobengrün |
| 1978 |
Eingliederung von Bobengrün in das Gebiet des Marktes Bad Steben. Die eigenständige Gemeinde Bobengrün wurde aufgelöst. Damals hatte Bobengrün 725 Einwohner |
| 2002 |
Verlagerung des alten Kriegerdenkmals an die Kirche |
| 01.01 2005 |
Die Sparkasse Bobengrün, die seit 1978 im Rathaus untergebracht war, wird aufgelöst. |
| 25.02.2005 |
Der ATS Bobengrün und der ATSV Thierbach gründen den Fußballverein "SV05 Froschbachtal". |
| 2009 |
Umsetzung der Dorferneuerung |